Startseite » Artikel

Artikel


»MPA-Achstechnologie« steht im Mittelpunkt des IAA-Auftritts

August 8, 2014


Die Innovation »MPA-Achstechnologie« geht in die nächste Runde Sattelkombinationsbaukasten mit neuen Features „easy zu bedienen“.


Aufgrund des überwältigenden Erfolgs steht die neue »MPA-Achstechnologie« im Mittelpunkt des Messeauftritts der Goldhofer Aktiengesellschaft auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (Halle 25, Stand C07). Dabei wird der weltweit führenden Anbieter von Schwertransporttechnologie aus Memmingen Ende September auch neue und innovative Features im Bereich „Bedienen“ präsentieren.

Aufgrund der außerordentlich großen Nachfrage nach diesem innovativen Achssystem, seit der Weltpremiere auf der Bauma 2013, hat Goldhofer sein Produktportfolio erweitert und bietet die neue »MPA-Technologie« seit diesem Sommer für alle Sattelfahrzeugvarianten, Semi und Tiefbett, an. Den Anfang machte dabei die Vorstellung der STZ-MPA-Fahrzeuge mit Tiefbett bei den „Innovation Days“ Ende Juni in Memmingen. Auf der IAA in Hannover präsentiert Goldhofer jetzt eine Fortsetzung seiner Innovation »MPA-Achstechnologie« auf das gesamte Sattelbaukastensystem.

„Die überwältigende Resonanz unser Kunden zeigt, dass wir mit dieser extrem wartungsfreien Achstechnologie exakt die Innovation entwickelt haben, auf die der Markt gewartet hat“, sagt Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender von Goldhofer . So gebe es keine Zweifel daran, „wie überlegen die »MPA-Achstechnologie« ist“, biete sie doch einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu anderen Achssystemen. „Das werden wir auch auf der IAA mit der Präsentation des Sattelkombinationssystems MPA-K 7 (2+5) und den dazu gehörenden neuen Features noch einmal verdeutlichen“, betont Stefan Fuchs.

Zum neu zusammen gestellten Baukasten der MPA-Baureihe gehören entsprechende Ladebrücken sowie ein Fahrwerk mit bis zu acht Achsen. Ebenfalls neu entwickelt hat Goldhofer einen Schwanenhals und vordere Fahrwerke mit einer, zwei oder drei Achsen. Diese können sowohl für Plateau- als auch für Tiefbettkombinationen eingesetzt werden. „Mit diesem Baukastensystem kann sich der Kunde exakt und einfach die Sattelzugvariante mit »MPA-Achstechnologie« konfigurieren, die für seine Transportaufgaben die wirtschaftlichste ist“, sagt Stefan Fuchs.

Umsetzung Hafenportalkran in Duisburg/Firma Kahl Schwerlast GmbH

August 20, 2014


Wie die Goldhofer-Module der PST-Baureihe einen 630 t schweren Hafenportalkran neu positionieren.


Ein 630 t schwerer Hafenportalkran ist im Zuge der Erweiterung der Container-Umschlagkapazitäten im weltweit größten Binnenhafen Duisburg neu positioniert worden. Die damit beauftrage Kahl Schwerlast GmbH (Moers) hat dafür Schwerlast-Module vom Typ PST-SL/E der Goldhofer Aktiengesellschaft eingesetzt, dem führenden Hersteller von Spezialtransportfahrzeugen. „Aufgrund ihres extremen Lenkeinschlags sind diese selbstfahrenden Goldhofer-Module optimal geeignet für so eine schwierige Aufgabe“ sagt Tim Kruse, der das Projekt beim Schwertransport-Spezialisten Kahl mit betreut hat.

Um rund eine Million auf dann gut fünf Millionen Standardcontainer-Einheiten will der Duisburger Hafen seine Kapazitäten bis Anfang kommenden Jahres erhöhen. Neben vier zusätzlichen Containerbrücken und der Vergrößerung der Umschlags- und Depotfläche um 13 Hektar gehörte auch die Umsetzung des trimodalen 630 t schweren Portalkrans im logport-1-Areal zu den Erweiterungsmaßnahmen. Der bis dahin parallel zur Kaimauer aufgebaute Kran mit einer Länge von 139 m, einer Breite von 20 m und einer Höhe von 18 m musste um 90 Grad gedreht werden, damit er künftig gut 15 m ins Hafenbecken hineinragt. „Das war auch für uns eine besondere Herausforderung“, sagt Tim Kruse. „Einen Kran mit diesen Dimensionen auf engstem Raum zu drehen und fast zentimetergenau neu zu positionieren, das hatte es schon in sich“.

Eingesetzt wurden dafür von der Kahl Schwerlast GmbH zwei sechsachsige sowie zwei vierachsige Selbstfahrer der Goldhofer-Baureihe PST/SL-E mit hydrostatischem Fahrantrieb, elektronischer Vielweglenkung und einer Nutzlast von 40 t je Achslinie. Die beiden Vierachser wurden zudem jeweils mit einem konventionellen dreiachsigen THP-Schwerlast-Modul gekoppelt, um so die Nutzlast nochmals zu erhöhen.

„Wir wollten nichts riskieren und gewichtstechnisch absolut auf Nummer sicher gehen“, erläutert Tim Kruse diese Entscheidung. „Denn so nahe an der Kaimauer zu rangieren, das ist immer ein bisschen gefährlich. Die sechs zusätzlichen THP-Achsen waren deshalb so etwas wie unser Backup, mit denen wir die Achslast bei den PST-Modulen etwas verringern konnten“. Angetrieben wurden die mittels Datenkabel verbundenen und synchronisierten Schwerlast-Einheiten von vier Power Packs, die über eine Leistung von 155 kW (210 PS) bzw. 360 kW (490 PS) verfügen .

Nach der hydraulischen Aufnahme des Portalkrans durch die Goldhofer-Module wurde dieser um 300 mm angehoben. Die Drehung um 90 Grad und die neue Positionierung erfolgten in fünf Arbeitsschritten, ehe der Kran in seiner finalen Position auf Trägern abgesetzt werden konnte. Extrem erleichtert wurde dieses Rangieren auf engstem Raum durch die auf einen Lenkeinschlag von +/-135 Grad basierende elektronische Vielweglenkung, bei der neben den Standard-Lenkprogrammen wie Normalfahrt, 90-Grad-Querfahrt, Diagonalfahrt und Karussellfahrt weitere Lenkprogramme programmiert werden können.

„Mit den PST-Modulen von Goldhofer haben wir alle Möglichkeiten, um eine außergewöhnlich schwere und von den Dimensionen her wirklich große Ladung fast auf den Zentimeter genau platzieren können“, sagt Tim Kruse. Trotzdem hat die Umsetzung des Krans, an der acht Kahl-Mitarbeiter beteiligt waren, gut zwölf Stunden in Anspruch genommen, wobei der Duisburger Hafen zudem kurzzeitig für den Schiffsverkehr gesperrt werden musste. Abgeschlossen wurde das Projekt mit dem Einsatz von acht Großkranen, die den Portalkran anhoben, so dass er in seiner neuen Position montiert werden konnte – „jetzt gut 30 m über die Kaimauer“, so Tim Kruse.

Dass die Kahl Schwerlast GmbH – mit 130 Mitarbeitern und rund 250 Fahrzeug-Einheiten als einer der führenden Schwerlastlogistiker in Nordrhein-Westfalen international tätig – bei diesem Projekt ausschließlich Goldhofer-Fahrzeuge einsetze, hat einen Grund. „Als langjähriger Kunde haben wir das komplette Goldhofer-Portfolio in unserem Fahrzeugpark“, so Tim Kruse. „Und wir wissen, dass wir uns vor allem auch bei außergewöhnlichen Schwertransportprojekten auf die Spitzentechnologie des Weltmarktführers absolut verlassen können“.

Der Power Pack ist mit einer Leistung von bis zu 360 kW (490 PS) Antriebsaggregat
und Steuereinheit der hydrostatischen Schwerlast-Module der Goldhofer-Baureihe
PST/SL-E.


Finale in den Abendstunden: Nach zwölf Stunden Rangieren auf engstem Raum war
der Hafenportalkran in seine neue Position gebracht.

Fahrzeugübergabe an Schwandner-Ivanov

August 21, 2014


Drei PST-Schwerlastmodule nach St. Petersburg

Auf die Schwerlastmodul-Transporter der Typenreihe PST/SL-E setzt die TIS-Group aus
St. Petersburg, eines der führenden Unternehmen in den Bereichen Schwer-, Sonder- und Projekttransporte in Russland. Gleich drei neue Fahrzeuge – einen Sechsachser und zwei Vierachser – hat die TIS Group bei der Goldhofer Aktiengesellschaft in Auftrag gegeben. Weshalb es für Firmenchef Alexander Ivanov (2. v. re.) außer Frage stand, die drei Neuerwerbungen für seinen Fuhrpark persönlich vom Goldhofer-Vorstandsvorsitzenden Stefan Fuchs (re.) in Empfang zu nehmen. Über die Fahrzeugübergabe bei den „Innovation Days“ freuten sich auch Goldhofer-Gebietsverkaufsleiter Christian Letzner (li.) und Peter Schwandner (2. v. li.), Geschäftsführer des deutschen TIS-Partners Schwandner Transport+Logistik GmbH (Pfreimd). Für Alexander Ivanov ist die Typenreihe PST/SL-E hervorragend geeignet für Transport von Projektgütern und den Einsatz bei multimodalen Schwer- und Sondertransporten. Neben der Achslast von bis zu 45 Tonnen, der optimalen Manövrierbarkeit dank des Lenkeinschlags von +/- 135°, sind es vor allem auch die universellen Einsatzmöglichkeiten aufgrund der Kombination mit den THP-Schwerlastmodulen von Goldhofer, die Alexander Ivanov so schätzt.


Goldhofer THP/SL-Module mit neuartigem hydraulischem Verbreiterungssystem für den Fünften Kontinent

Oktober 6, 2014


Die ersten Modul-Fahrzeuge der Baureihe THP/SL von der Goldhofer Aktiengesellschaft mit neu entwickelter hydraulischer Breitenverstellung sind vom britischen Schwertransportspezialisten ALE (UK) in Australien in Betrieb genommen worden. Insgesamt hat Goldhofer 40 Achslinien mit diesem innovativen System sowie eine Vielzahl an Zubehör wie Schwanenhälse, Auffahrrampen, etc. an den ESTA-Preisträger 2013 ausgeliefert. „Damit kann ALE extrem flexibel auf die Zulassungsvorschriften in Australien reagieren und somit verschiedenartige Transporte noch wirtschaftlicher und effizienter organisieren“, sagt Horst Haefele, Vertriebsleiter für Schwerlastmodule bei Goldhofer.

Als einer der weltweit größten Schwertransportspezialisten unterhält ALE in Australien vier Niederlassungen (Brisbane, Darwin, Perth, Gladstone) und arbeitet schon seit Jahren mit Goldhofer zusammen. Die Hauptanforderungen an das neue Fahrzeugkonzept sind ein Radstand von 1.800 mm und eine Grundbreite von 3.480 mm bis zu 4.900 mm um optimal die lokalen Einsatzvorschriften zu erfüllen.

Die THP/-SL Split-Module, und die in Zusammenarbeit mit ALE neu entwickelte hydraulische Breitenverstellung kann in allen sechs australischen Bundesstaaten mit der maximal möglichen Achslast auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden. Denn die Breite der THP/SL-Module kann in kürzester Zeit verbreitert oder verkleinert werden – ohne dabei einen Kran oder andere Hilfsmittel einsetzen zu müssen.

Ein weiterer großer Vorteil dieses neuen, innovativen Systems ist, dass die THP/SL Split-Module auch mit einer Grundbreite von 3.000 m einsetzbar sind und so problemlos mit den hydrostatisch angetriebenen Selbstfahrern der PST-Baureihe von Goldhofer mit Achslasten von bis zu 45 t kombiniert werden können. Dadurch ist es möglich, die Grundmodule der THP/SL-Reihe auch offroad einzusetzen, beispielsweise in den Eisenerzminen für den Transport von Minenbaggern oder anderen ultraschweren Lasten.

„Wir haben bei dieser Investition besonderen Wert auf die Bedienerfreundlichkeit sowie praxisorientierte Einsatzmöglichkeiten gelegt, um unseren Kollegen vor Ort das bestmögliche Transportkonzept an die Hand zu geben“, sagte David Purslow als verantwortlicher Ansprechpartner bei ALE (UK).

„Natürlich können die Module mit hydraulischer Breitenverstellung auch mit Drehschemeln oder Tiefbettbrücken kombiniert werden“, fügte Horst Haefele hinzu. „Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten dieser THP/SL-Module nochmals, werden doch die Fahrzeuge so für jede Transportaufgabe optimal mit wenig Aufwand optimal konfiguriert.“

Nach Abschluss der internen Tests und vor dem Versand der Schwerlast-Module mit der neu entwickelten hydraulischen Breitenverstellung nach Australien waren sich ALE-General-Manager Operation David Purslow (li.) und Horst Haefele, bei der Goldhofer Aktiengesellschaft verantwortlich für den Vertrieb der Schwerlastmodule, einig: „Damit können die Transporte auf dem Fünften Kontinent noch einfacher und wirtschaftlicher durchgeführt werden.“



(THP/SL-10 split P (1/2 + 1/2)





Hier könne Sie Ihren Antrag erreichen

Technische LösungenArbeitstechnikUnternehmenKontakt